SHP macht Schule

Gemeinsam wollen wir Schüler*innen zeigen, wie wichtig und spannend die Welt der Finanzen ist

Wer heutzutage einen Schulabschluss in der Tasche hat, der hat alles über die Französische Revolution gelernt (mindestens einmal). Was eine Photosynthese ist, haben wir alle verstanden und fast alle auch wieder vergessen. Einige von uns erinnern sich mit Grauen an Gedichtinterpretationen, gerne auch mal in zwei Sprachen.

Fragt man Schüler*innen aber nach dem Unterschied zwischen Brutto- und Nettolohn oder wie die gesetzliche Rente funktioniert, dann zeigen sich hier und dort so einige Wissenslücken.

Wir von Stöver, Hermann und Partner beraten sehr häufig junge Menschen, die gerade am Beginn ihrer Ausbildung oder des Studiums stehen. Immer wieder stellen wir dabei fest, dass großes Interesse an den Funktionsweisen der Finanz- und Wirtschaftswelt besteht, die Grundkenntnisse aber fehlen. Das wollen wir ändern.

Wäre es nicht das Einfachste, wenn man die Grundlagen schon in der Schule lernen würde? Wenn man gemeinsam mit Mitschüler*innen und Lehrer*innen Finanz-, Wirtschafts- und Versicherungsthemen erarbeiten würde?
Wäre es nicht fair, wenn man gut vorbereitet aus der Schule kommt und schon weiß, worauf man bei Gehalt, Miete, Geldanlage und Versicherungen achten sollte?


Wir finden das einfach und fair. Deshalb macht SHP nun Schule.

Leider können wir natürlich keinen Finanzunterricht in unser gesamtes Schulsystem einbringen – obwohl das absolut wünschenswert wäre. Aber wir konnten einen kleinen Teil dazu beitragen, dass einige Schüler aus Osterholz-Scharmbeck nun etwas mehr über dieses spannende Thema wissen.

Konkret geht es um das Gymnasium in Osterholz-Scharmbeck. Die Schule zeigte, vertreten durch einen sehr engagierten Lehrer, großes Interesse an einem Austausch rund um das Thema Finanzen.
Ende 2021 fand (coronabedingt etwas verspätet) in der Aula das erste „SHP-Wirtschaftsgespräch“ statt. Zwei 11. Klassen der Oberstufe konnten teilnehmen und Sascha Gojowsky stellte sich gern allen Fragen.

Wir sehen solche Gelegenheiten immer hauptsächlich als „Austausch“, als großen Dialog, auch wenn ein roter Faden den Ablauf leitet. Ausgetauscht wurden Erfahrungen mit Geld und dessen „Entstehung“ vom Tauschhandel, über Goldmünzen, Papiergeld bis hin zu digitalen Geld- und Kryptowährungen. Schnell nahm das Gespräch Fahrt auf und zeigt deutlich das große Interesse der Schüler*innen. Vom Geld kam man schnell zur Geldentwertung, der Inflation, welche uns aktuell sehr beschäftigt. Es gab viele Fragen zur späteren Vorsorge und ob die gesetzliche Rente denn im Alter ausreichend ist. Das zeigt uns, dass sich auch bereits junge Menschen intensiv mit ihrer finanziellen Zukunft beschäftigen. Ideen wurden schnell eingebracht und so besprachen wir die Vor- und Nachteile von Immobilien als Altersvorsorge, von Investitionen in Sachwerten wie z.B. Aktien und Aktienfonds und auch die Chance und Risiken von Kryptowährungen. Auch die Regulierung der weltweiten Märkte über Zentralbanken durch Zinsen und Geldmenge war ein spannendes Thema.

Dieses „Wirtschaftsgespräch“ war für alle Beteiligten sehr kurzweilig und zeigte deutlich, wie groß auch schon bei Schüler*innen das Interesse an finanzieller Bildung ist. Es hilft, wenn erfahrene Menschen ihr Wissen weitergeben um jungen Menschen Türen zu öffnen, damit sie besser auf die Welt vorbereitet sind.
Diesen Weg sollten Schulen viel öfter gehen und wir wollen dabei unterstützen. Gemeinsam zeigen wir Schüler**innen wie wichtig und spannend die Welt der Finanzen ist und laden gern weitere Schulen ein, sich mit uns auszutauschen.

Das nächste „Wirtschaftsgespräch“ am Gymnasium Osterholz-Scharmbeck ist übrigens schon geplant.

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