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Glossar Finanzberatung Investmenfonds

Eine Aktie ist ein Anteil an einer Aktiengesellschaft (AG). Über die Ausgabe von Aktien beschafft sich eine AG Kapital. Der Kurs einer Aktie bzw. der Wert aller ausgegebenen Aktien zusammen stellt den Wert des jeweiligen Unternehmens dar.

Ein Aktienfonds investiert überwiegend in Aktien, also Teilhaberrechte an einer Aktiengesellschaft. Ein Aktienfonds, vertreten durch die Fondsgesellschaft, wird so zum Teilhaber der Unternehmen und ist somit an deren Gewinnen und Verlusten beteiligt. Die gesamten Erträge aus der Aktienanlage ergeben sich aus ausgeschütteten Dividenden und Kurssteigerungen der Aktie selbst. Mit Aktienfonds können Sie gezielt in bestimmten Branchen, Regionen oder auch Unternehmen unterschiedlicher Größe investieren.

Bei der Investition in Aktienfonds setzen Sie Ihr Geld nicht auf eine einzelne Aktie, sondern investieren in eine Auswahl von verschiedenen Unternehmen. Somit verteilen Sie Ihr Risiko und erhöhen Ihre Gewinnchancen.

Aktienfonds werden in der Regel in einem Depot aufbewahrt.

Ein Annuitätendarlehen beschreibt ein Darlehen mit über die Laufzeit gleichbleibenden Rückzahlungsraten. Die Annuität bezeichnet die jährlich vereinbarte Rate, welche in der Regel aber auf den Monat umgerechnet wird. Die Rate setzt sich aus Zins- und Tilgungsrate zusammen.

Mit einem Börsencrash wird ein außergewöhnlich starker Kursrückgang an den Börsen bezeichnet. Dieser erfolgt häufig innerhalb weniger Tage. Meistens folgt ein Börsencrash nach einem Börsenhoch und beendet dieses. Grund für einen Börsencrash kann beispielsweise eine Nachricht sein, die Anlegern schlagartig verdeutlicht, dass ein wirtschaftlicher Aufschwung beendet ist oder die von ihnen gehaltenen Wertpapiere nicht den erhofften Wert besitzen. Daraufhin kommt kurzfristig zu massenhaften Verkäufen von Wertpapieren, denen aber keine Kaufinteressenten mehr gegenüberstehen. Die Wertpapiere verlieren imens an Wert.

Ein Darlehen beschreibt einen schuldrechtlichen Vertrag zwischen einem Darlehensgeber und dem Darlehensnehmer. Bei dem Darlehen kann es sich um eine Leihe von Geld, als auch um vertretbare Sachen handeln. Für die Leihe werden üblicherweise Zinsen erhoben.

Ein Depot ist eine Art Konto über das man seine Wertpapiergeschäfte abwickelt. Das Depot bietet eine gesicherte Aufbewahrungsstätte für Wertpapiere. In einem Depot können fast alle Arten von Wertpapier gelagert werden wie z.B. Anleihen, Aktien oder Investmentfonds.

Eine Dividende ist der Gewinn je Aktie einer Aktiengesellschaft, der an den Teilhaber ausgeschüttet wird.

Fonds oder Investmentfonds werden von Investmentgesellschaften aufgelegt und verwaltet – was bedeutet, dass das gesammelte Kapital in vielen verschiedenen Werten wie Aktien und Anleihen angelegt wird. Gegen Geld kann der einzelne Anleger Anteile eines Fonds erwerben und sich so dauerhaft oder mit einer Einmalzahlung daran beteiligen. Die Fondsgesellschaft beobachtet die Entwicklung der unterschiedlichen Fondsteile und passt gegebenenfalls die Verteilung an. Es gibt viele verschiedene Fonds, die aufgrund individueller Kriterien investieren – zum Beispiel nur in bestimmten Branchen oder Regionen. Steigt der Wert der im Fonds zusammengefassten Aktien und Anleihen, so profitiert der Anleger, denn auch seine Anteile am Fonds werden mehr wert. Sinkt der Wert des Fonds, so trägt der Anleger die Verluste mit.

Eine Fondsgebundene Lebens- oder Rentenversicherung beinhaltet eine Kombination aus einem Investment in Fonds und einer Lebens- bzw. Rentenversicherung. Durch die Investition der Beiträge in Wertpapiere ist eine höhere Rendite möglich. In der Vergangenheit wurden so tatsächlich häufig bessere Ergebnisse erzielt als mit festverzinslichen Ansparverträgen. Dies ist aber nur möglich wenn die entsprechenden Investmentfonds Renditen über den von festverzinsliche Wertpapiere erzielen. Fondesgebundene Versicherungen bieten in der Regel keine Erlebensfallgarantie, aber im Fall der Fondsgebundene Lebensversicherung bietet die innerhalb des Vertrages einen festgelegten Todesfallschutz. Im Erlebensfall, also zum regulären Ablauf, wird der Wert des Vertrages zum Tageskurs (Anzahl Fondsanteile x Tageskurs) ermittelt und ausgezahlt.

Eine Geldanlage ist die Verwendung finanzieller Mittel, um damit sein Vermögen durch Erträge zu vermehren oder wenigstens im Wert zu erhalten. Bei einer Geldanlage besteht die Möglichkeit, sein Geld unter anderem in Aktien, Investmentfonds, Immobilen oder Edelmetalle zu investieren.

Inflation heißt, dass die Preise über ein gewisses Maß hinaus steigen. Das Geld verliert dadurch an Wert, denn man bekommt für immer mehr Geld immer weniger Ware. Man spricht daher auch von Geldentwertung. Die durchschnittliche Inflationsrate liegt in Deutschland seit der Einführung des Euros bei circa 2% pro Jahr, das heißt dass die Preise jedes Jahr um ungefähr 2% teurer werden.

Die Kursüberwachung beseitigt das Risiko von Totalverlusten fast komplett, da die Depotwerte ständig kontrolliert werden.
Mit Fonds Guard können Sie laufend Ihre Depotwerte überwachen und mit Police Guard haben Sie die Möglichkeit die Aktienfonds Ihrer Fondspolicen im Überblick zu behalten.

Negativzinsen sind Zinsen mit denen ein Kapital belastet wird. 
Es besteht noch eine Differenzierung zwischen negative Normalzinsen und negativen Realzinsen.
Ein negativer Realzins entsteht nur dann, wenn der Marktzins unterhalb der Inflationsrate liegt, dadurch sinkt der Geldwert des Kapitals. Um eine Kapitalentwertung zu verhindern, versuchen Anleger Ihr Kapital in Sachwerte (Investmentfonds, Aktien, Immobilien, Edelmetalle usw.) umzuschichten. Der negative Normalzins beschreibt Normalzins der unter Null liegt.

Der Nominalzins beschreibt, den Zinssatz der von dem Kapitalgeber festgelegt wird.
Er gibt die Höhe der Zinsen pro Jahr an

Ein Rentenfonds ist ein Investmentfonds, der vorwiegend in Rentenpapiere oder Anleihen, die man auch als verzinsliche Wertpapiere bezeichnet, investiert. Ein Rentenpapier oder eine Anleihe ist vergleichbar mit einem Darlehen, das dem Herausgeber der verzinslichen Wertpapiere (Staat oder Industrieunternehmen) von den Anlegern gewährt wird. Der Anleger stellt dem Herausgeber also für einen genau festgelegten Zeitraum Kapital zur Verfügung. Für dieses Kapital werden dann Zinsen fällig, die dem Anleger regelmäßig zufließen. Zum Ende der Laufzeit fließt das eingesetzte Kapital (Darlehen) vollständig an den Anleger zurück.


Der Kurs von Rentenpapieren oder Anleihen ist während der Laufzeit vom allgemeinen Zinsniveau abhängig. Verzinsliche Wertpapiere profitieren in Phasen allgemein sinkender Zinsen, weil dann der Wert der gehaltenen Wertpapiere steigt. Steigt hingegen das allgemeine Zinsniveau sinkt der Kurs der verzinslichen Wertpapiere.

Über einen Rentenfonds investieren Sie in eine Auswahl von Rentenpapieren oder Anleihen, womit Sie an den Chancen einer ganzen Reihe verzinslicher Wertpapiere partizipieren und Ihr Anlagerisiko durch Verteilung reduzieren.

EineTilgung beschreibt die Rückzahlung von Schulden in Teilbeiträgen. Planmäßige Tilgungen werden zuvor in der Regel vertraglich festgelegt. Im Gegensatz dazu können auch außerplanmäßige, also unregelmäßige Tilgungen vorgenommen werden.

Eine Tilgung beschreibt die Rückzahlung von Schulden in Teilbeiträgen. Planmäßige Tilgungen werden zuvor in der Regel vertraglich festgelegt. Im Gegensatz dazu können auch außerplanmäßige, also unregelmäßige Tilgungen vorgenommen werden.

Eine Verzinsung beschreibt die Gebühr, die bei dem Verleihen von Kapital anfällt, und die der Schuldner seinem Gläubiger zahlen muss

Zinsen sind das Entgelt, dass der Schuldner dem Gläubiger (Geldverleiher) für geliehenes Kapital zahlt. Als Anleger sind Sie der Gläubiger, denn Sie überlassen Ihr Geld für einen begrenzten Zeitraum einer Institution wie beispielsweise einer Bank, die für Ihre Einlagen dann Zinsen an Sie zu vergüten hat. Wenn Sie einen Kredit einer Bank in Anspruch nehmen, müssen Sie Zinsen dafür an die Bank entrichten.

Ein Zinssatz oder Zinsfuß beschreibt den Preis in Prozenten, welcher für geliehenes Geld vom Schuldner an den Gläubiger zu entrichten ist.