Herr Carsten Blumenröder: Vermögensmanager - Zuständig für die Entwicklung und Umsetzung individueller Anlagestrategien.

Carsten Blumenroeder Motto: „Gemeinsam mehr erreichen“

Wie ich zu diesem Beruf gekommen bin:

Finanz- und Wirtschaftsthemen haben mich schon immer fasziniert. 
Aus diesem Grund habe ich 1986 meine Ausbildung zum Bankkaufmann begonnen. Nach dem Ausbildungsende und einem weiteren Jahr Praxis in der Kundenberatung der Bank wollte ich mein Wissen vertiefen und nahm dann 1990 das Studium der Wirtschaftswissenschaften auf. Nach erfolgreichem Abschluss ging ich 1995 in die Kundenberatung einer Bank zurück, diesmal in verantwortlicher Position für das Wertpapiergeschäft.

Ich hatte dann die Möglichkeit, mittels einer betrieblichen Fortbildung der Bank  über mehrere Jahre weitere spannende Aufgabenfelder kennenzulernen. Ich habe jedoch immer wieder festgestellt, dass mir die Beratung von Kunden am meisten Spaß macht.

Seit September 2015 bin ich nun bei der SHP Anlagemanagement AG im Vermögensmanagement tätig, da ich meinen Tätigkeitsschwerpunkt nochmals verändern wollte.

Was ich besonders gut bei der SHP Anlagemanagement AG finde:
Mein Tätigkeitsbereich umfasst die Erstellung individueller Anlagekonzepte, beginnend mit der Vermögensplanung bis hin zur Vermögensabsicherung. Bei der SHP Anlagemanagement AG habe ich hierbei die Möglichkeit meinen Kunden die Produkte anzubieten, die wirklich zu ihnen passen. Es gibt keine hausinternen Vorgaben, welche Produkte den Kunden angeboten werden sollen.

Was mich am meisten motiviert:
Die komplexe und oft komplizierte Welt des Themas „Finanzen“ möchte ich den Kunden gerne einfach, verständlich und nachvollziehbar präsentieren. Lösungsvorschläge zu erarbeiten, diese im Sinne des Kunden umzusetzen und langfristig das Vermögen zu vermehren und zu sichern. Das treibt mich an.

Was ich potentiellen Bewerbern mit auf den Weg geben würde: 
Sei neugierig in Bezug auf Menschen. Interessiere dich für die Interessen deiner Kunden und arbeite gemeinsam mit ihnen daran, Lösungen zu finden.

Meine größte Herausforderung:
In meiner langjährigen beruflichen Tätigkeit gab es an den Aktienmärkten mehrere heftige Kursrückgänge. Hervorzuheben sind hier natürlich der 11. September 2001, die Pleite von Lehman Brothers 2008 sowie die Krise in 2011, als der Euro in Frage gestellt wurde.

Bei meinen Kunden haben diese Ereignisse mehr oder weniger starke Reaktionen ausgelöst. Ich kann mich an Kunden erinnern, die nachts nicht mehr schlafen konnten, weil sich ein Großteil des angelegten Geldes verflüchtigt hatte. Ich hatte Kunden, die von Panik getrieben alles verkauften, zum Teil mit sehr hohen Verlusten. Ich habe feststellen müssen, dass ich diese Kunden auch rational nicht mehr erreichen konnte und die Verkaufswünsche nicht verhindern konnte. Alle gut gemeinten Argumente wurden oder wollten nicht gehört werden. Anlagestrategien, zum Teil auf Jahre ausgelegt, wurden innerhalb weniger Tage  in Frage gestellt, dabei hatte es immer schon Crashs an den Märkten gegeben.

Ich habe mir angewöhnt, auch heute schon in Anlagegesprächen auf diese Extremszenarien hinzuweisen. Mir ist es wichtig herauszufinden, wie Menschen reagieren, wenn man sagt, dass auch Kursrückgänge von 30, 40 oder 50% jederzeit möglich sind.

Es gab auf der anderen Seite aber auch Anleger, die in den oben genannten Zeiträumen das rationale Gespräch suchten. Es wurde nüchtern analysiert und die Situation bewertet. Wenn die angelegten Gelder langfristig nicht benötigt wurden haben viele ihre Aktien- und Fondsanlagen auch behalten oder sogar neues Geld investiert. Ehrlicherweise muss auch gesagt werden, dass man viele Anleger auch überreden musste, dabei zu bleiben.

Hier bleibt festzuhalten, dass diese Kunden mir in den Folgejahren gesagt haben, dass sie froh waren, auf meinen Rat gehört zu haben. Darüber habe ich mich dann besonders gefreut.